Berlin, Berlin

 

Vor 35 Jahren haben Manfred und ich die damals noch geteilte Stadt besucht. Nun wollten wir die Gelegenheit nutzen, unsere neue Hauptstadt zu besuchen und bewundern. Es war wie ein Quantensprung! Kaum vorstellbar, wo früher die Mauer verlief, auch wenn ein gepflasterter Streifen, die Teilung von damals andeutet. Das frühere Westberlin rund um den Kudamm und die Gedächtniskirche sieht etwas heruntergekommen aus. Besonders schade fanden wir, dass das Café Kanzler nicht mehr in seiner alten Form existiert. Schade eigentlich, wo man doch mit soviel Aufwand das Hotel Adlon neu erbaut hat. Ja, Berlin ist es wert, die Hauptstadt der Bundesrepublik zu sein, auch wenn wir als Bonner und Steuerzahler sozusagen ein lachendes und ein weinendes Auge hatten. Die neuen Gebäude der Bundesregierung, überhaupt der gesamten Politikszene sind architektonisch absolut interessant. Die Museumsinsel gehört zurecht zum Weltkulturerbe der UNESCO. Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen machten den Besuch zu einem vollen Erfolg. Wie grün die Stadt ist, das ist mir schon damals aufgefallen.

Am Samstag Abend hatten wir im Charlottenburger Schloss ein Abendessen mit anschließendem Konzert gebucht. Die Orangerie war romantisch in Kerzenlicht getaucht, was aber leider nicht das schlechte Essen wettgemacht hat. Das anschließende Konzert jedoch war phantastisch und war ein wirklicher Ausgleich.

 

Berlin ist auf jeden Fall eine Reise wert, egal zu welcher Jahreszeit. Wir haben das gute Wetter genutzt und waren auf Berlins Wasserstraßen und in den Parks unterwegs. Die Museen sparen wir uns für einen Besuch der Stadt im Winter auf.

Hier ein paar Impressionen:

Bei der Fahrt auf dem Landwehrkanal und der Spree -

Der Dom

Die Waschmaschine (sagen die Berliner)

 

Oberbaumbrücke

Schloß Charlottenburg

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