Der nächste Schritt ist getan, Balimara ist in der Werft.

 

Am ersten September sind wir wie geplant in der Yachtwerft Glückstadt angekommen. Die Überfahrt war etwas chaotisch und von vielen Widrigkeiten begleitet, streng nach dem Grundsatz: „Wenn du denkst es kann nicht mehr schlimmer kommen, dann kommt es noch schlimmer“.

Die Reparaturliste hat zusätzlich zu den Havarieschäden, die bei der Überführung entstanden sind, inzwischen 24 Punkte erreicht, wobei der ursprünglich geplante Ofen vorerst zurückgestellt wurde.

Jetzt sind die ersten Angebote für das Rigg und die neue Rollreffanlage eingetroffen. Die Fenster und die Modifikation der „festen Scheibe“ sind zeitlich am wenigsten zu beeinflussen, daher laufen dort bereits die Anfragen. Wir sind dabei eine neue Ankerwinde auszusuchen, da die „Alte“ sich nicht mehr rührt, ziemlich mitgenommen ist und schon seit einiger Zeit nur noch Probleme gemacht hat.

 

Es ist schon ein komisches Gefühl, die letzten 5 Jahre hatten wir die Winterpause, wie wir sie immer in der Ostsee einlegen mussten, nicht mehr gehabt und gedanklich verdrängt. Wie schnell das gegangen ist, nach 5 Jahren war uns die Zwangspause eher fremd. Auch das geht vorüber, die Zeit wird mit weiterer Planung, z.B. Messebesuch in Düsseldorf, Organisation der Rückführung nach Fécamp evtl.  Ostern 2009 und all den Dingen, die in den letzten Jahren im Winter zu kurz gekommen sind, sicherlich schnell vergehen.

 

Beim letzten TO Treff in Köln konnten wir zwei nette Gleichgesinnte aus Kerpen kennen lernen, die im Juli 2010 lossegeln wollen. Da werden wir sicherlich noch viel Gelegenheit zum Gedankenaustausch über Vorbereitung, Ausrüstung und allem was sonst noch dazugehört, haben.

 

Der Countdown läuft weiter, noch 21 Monate und den Rest vom Oktober.