Zwischenstop in New York

vom 12. bis 15. Dezember haben wir auf dem Weg zum Geburtstag in Columbus Ohio einen Zwischenstop in New York eingelegt.

Das Wetter war uns sehr gut gesonnen, die Temperatur um den Gefrierpunkt, trocken und tagsüber schien die Sonne. Also für die Jahreszeit und unseren Stadtbesuch absolut super. Bei diesem Wetter hatten wir keine Lust in ein Museum zu gehen, das wird bei einem späteren Besuch nachgeholt.

Auf dem Besichtigungsprogramm stand Empire State Building, Statue of Liberty, Central Park, Dakota Building, Rockefeller Center und South Street Seaport. Eine Nachmittagsvorstellung des New York City Balletts mit dem Nussknacker bildete das kulturelle Highlight.

Als Herberge nutzten wir, per Internet gebucht, das Hotel Chandler in der 31.St. East, ich glaube das war auch gut so vorzeitig zu buchen, denn die Stadt war voller Menschen aus aller Welt und die Hotels ziemlich gut belegt/ausgebucht.

Gutes Wetter - gute Sicht ca. 25 Meilen aber kalter Wind empfing uns auf der Besucherplattform des Empire State Buildings. Es war ein herrlicher Ausblick über die Stadt, das Häusermeer, Hudson und East River.

Überall in der Stadt sah man die als Weihnachtsmänner und -frauen verkleideten Menschen, die sich am Abend zwischen 18.00 und 20.00 Uhr an der 33./34. Straße trafen.

Die Strecken zwischen den einzelnen Plätzen sind zu Fuß fast nicht zu bewältigen, also rein in den Untergrund und das Subway System erkundet. Die Fahrt ging vom Empire State Building in die Wallstreet. In der Trinity Church konnten wir einen Moment verschnaufen und einer Chorprobe mit Orchester zuhören. Welche Ruhe inmitten der großen lauten Stadt.

Den Anlauf zur Statue of Liberty haben wir nach Kartenkauf für die Fähre im Castle Clinton (Battery Park) und auf dem Weg an das Ende der ca 2 km langen Schlange abgebrochen. Nur eine Fähre war in Betrieb, der Wind blies eiskalt über den Hudson und wir hatten keine Lust in 2-3 Stunden zum Eisklotz zu erstarren, also haben wir die Karten verschenkt.

Central Park Strawberry Fields und Dakota Building (in Erinnerung an John Lennon) sind mit der Subway schnell erreicht. Nette Wohngegend. Am Sonntag sind die Straßen, die durch den Central Park führen größtenteils für den Verkehr gesperrt und können von Fahrrädern und Fussgängern genutzt werden. Ein Besuch im Frühsommer, Herbst oder bei Schnee ist sicherlich noch schöner.

Am Rockefeller Center war der Menschenauflauf extrem und wir wurden durch- und vorbeigeschoben. Das obligatorische Foto vom Weihnachtsbaum und dann nix wie weg. Die Grand Central Station ist auf jeden Fall sehenswert, ein architektonisches Denkmal aus der Beau Art Epoche, super renoviert in der Halle ein Himmelsausschnitt mit Tierkreiszeichen, einfach schön.

Am South Street Seaport liegen einige Museumsschiffe sehr beeindruckend vor der Kulisse der Wolkenkratzer.

Die zwei Tage, die wir zur Verfügung hatten, gingen viel zu schnell vorbei. Zum Appetit holen auf weitere(n) Besuch(e) war es genau richtig.

Am 15. Dezember ging die Reise weiter nach Columbus und am 19. über Atlanta wieder zurück nach Deutschland.