Winter im Norden oder zurück zu den Wurzeln

 

Für uns ist es einfach immer schön an die Nord- oder Ostsee zu fahren. In diesem Fall war es ein Kurztrip nach Stade (wir haben von 1982 bis 1989 da gelebt) mit einer Stippvisite an der Nordsee.

In Brunsbüttel mussten wir unbedingt zur Schleuse am NOK. Kann es wirklich sein, dass es erst zwei Jahre her ist, seit wir da gelegen haben, um unser Schiff nach Glückstadt zu bringen? Höre ich uns doch immer sagen „Die Zeit rast“. In dem Fall kam es uns aber schon wie Jahre vor. In dieser Jahreszeit ist der Yachthafen vor der Schleuse verwaist. Kein Segler verirrt sich hierher.

 

 

Jede Menge freie Liegeplätze!! in Husum

Dann musste es aber auch noch Husum und St. Peter Ording sein. Windstärke 8 zeigte der Windmesser bei 10°C. Es blies was das Zeug hielt und so war der Spaziergang auf dem Deich nicht all zu gemütlich. Zum Glück gibt es hier jede Menge Cafes und so wärmten wir es uns bei einer Tasse Kaffee bzw. Tee wieder schnell auf.

 

Mit der Fähre Glückstadt – Wischhafen fuhren wir dann nach Stade die Familie besuchen. Stade ist eine wunderschöne alte Hansestadt, die wirklich einen Besuch lohnt. Natürlich muss dann auch ein Abstecher ins Alte Land sein. Im Frühjahr zur Baumblüte ist das ein wunderbares Erlebnis.

 

An dem Wochenende ging ein Orkan über den Norden Deutschlands weg und machten große Spaziergänge unmöglich. Leider, denn an der Elbe auf dem Deich zu laufen und den ein- und auslaufenden Riesendampfern zuzusehen, das ist ein Schauspiel, das wir immer gerne genießen.

 

Der eigentliche Grund unserer Reise war das 20 jährige Betriebsjubiläum der Segelwerkstatt Stade. Manfred und ich kennen Jens und Britta schon so lange – damals hatten wir noch kein eigenes Boot, machten allerdings Scheine und träumten davon.

Die beiden können wirklich stolz sein, auf das, was sie erreicht haben bisher. Gute Beratung und solides Handwerk mit einem Schuss innovativer Ideen, das macht die Qualität und Beständigkeit dieses Unternehmens aus.

 

Aber leider ist ein Wochenende soooo kurz und viel zu schnell muss man dann wieder Abschied nehmen – zum Glück mit der Gewissheit, wir kommen wieder!