Törnplanung 2009

Unsere Balimara ist in der Werft. Alle Arbeiten sind abgesprochen und vergeben. Letztendlich ist es doch mehr geworden, als wir dachten. Nach dem Motto, wenn man einmal dran ist….

Am 20. Mai 2009 ist Übergabe von der Werft. Anschließend heißt es für uns, alles wieder einräumen und an seinen Platz bringen. Dazu haben wir dann das ganze lange Wochenende Zeit.

So hat sich der ursprüngliche Plan unser Schiff über Ostern mit einer Crew nach Fécamp zu bringen, zerschlagen. Nun machen wir einen gemütlichen Familientörn draus und wollen am 1.6.2009 in Glückstadt starten, damit wir rechtzeitig zum Fête de la Mer in Fécamp sind.

Wir haben uns zwei alternative Routen ausgedacht, je nach dem woher der Wind kommt.

 

1. Route

Cuxhaven

Norderney

Texel

dann weiter an der holländischen, belgischen und französischen Küste entlang und je nach Tide bzw. Wind in den Häfen anlanden

 

2. Route

Cuxhaven

Helgoland

Englische Südküste

Kanalquerung und dann nach Fécamp.

 

Da wir gelernt haben, dass das über allem stehende Motto beim Segeln heißt:

„Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt“ sind wir offen für alles. Wir haben drei Wochen Zeit und wollen einfach das Segeln und den Urlaub genießen.

Eine Woche will ich noch mit meiner Freundin Gretel in Fécamp verbringen. Hinfahrt über Berges und Lille, das Land der Schti’s ansehen. Dann wollen wir St. Vandrille, evt. Caen und Bayeux besichtigen.

Manfred und ich gemeinsam planen noch eine Woche, die wir in der Seinebucht verbringen wollen.

Das war es dann schon mit Urlaub für Manfred. 30 Tage sind eben schnell verplant.

Da wir so große Sehnsucht nach Fécamp haben, werden wir über den 1. Mai einen kleinen Ausflug dorthin machen. Einmal gleich am Anfang des Jahres waren wir schon da. Wir fühlen uns doch sehr verbunden mit dem kleinen Städtchen. Sicherlich fragen sich manche, was wir so toll daran finden. Eine klare eindeutige Antwort können wir nicht geben – es ist ein Zusammenspiel von allem, den Menschen, der Landschaft, der Steilküste, der Duft des Meeres einfach das Gefühl, da zu Hause zu sein.

Nun sind es nur noch 17 Monate bis es für uns heißt: Leinen los! Allmählich wird es aufregend und das Kribbeln im Bauch wird stärker. Es wird noch eine aufregende, recht umtriebige Zeit werden. Wahrscheinlich vergehen die Monate wie im Flug.